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Youth Category Honorable Mention
Die Medien als Werkzeuge des Friedens
(Original in German)
Raphaela Stock
(Age 15, Austria)
BG Leoben Neu, Leoben
Die Medien als Träger der Wahrheit und Förderer des Friedens – eine Herausforderung und eine Gelegenheit, die dringend wahrgenommen werden muss. Die vielfältigen Instrumente der medialen Kommunikation ermöglichen immer mehr und schneller den Austausch von Ideen, Informationen und das gegenseitige Verstehen. Noch nie war es so leicht, an Informationen, Berichterstattungen und „News“ zu kommen, wie jetzt! Immer schneller werden wir über Neuigkeiten informiert, immer schneller können wir darauf reagieren. Richtig eingesetzt können und sollen die Medien so zum friedlichen Dialog und zum Werkzeug des Friedens werden.
So wie Kriege mit Hilfe der Computer geführt werden und sich dies auch als „erfolgreich“ herausstellt, so sollen computergestützte Methoden zur Verhinderung von Kriegen und zum Aufbau einer friedlichen Welt eingesetzt werden. Aber auch zur baldigen Beendigung des Krieges dort, wo er bereits ausgebrochen ist. Die Erkenntnis, dass Medien die Welt „machen“ ist ja nicht neu und jedem Augenblick spür – und erlebbar. Denn sie sind eine Informationsquelle, der der breiten Öffentlichkeit Ereignisse des Weltgeschehens per excellence übermitteln.
Aus der Fülle der Ereignisse, die täglich passieren, muss aber notgedrungen eine Auswahl getroffen werden. Diese Selektion beeinflusst zwar nicht, was Menschen über ein bestimmtes Thema denken, sehr wohl aber, worüber nachgedacht wird. Und hier sehe ich nun die Chance, mit Hilfe der Medien eine friedliche Welt für unsere Zukunft zu schaffen. Schon allein der Leitsatz: „Bad news are good news“ von den JournalistInnen und ReporterInnen muss schleunigst in „good news are the best“ umgewandelt werden. Gute Nachrichten erfreuen unser Herz und stimmen uns fröhlicher, glücklicher. Da wir fast die Hälfte unserer Wachheit mit Medien verbringen, machen sie einen bedeutsamen Teil unserer Wirklichkeit aus. Sie prägen unseren Verstand, unterhalten und informieren uns – ja, manchmal geistern ihre Inhalte sogar noch durch unsere Träume! Mit einem Wort: Es beschäftigt uns gerade das, was uns die Medien vermitteln. Deshalb sollen sie unbedingt zum Gemeinwohl der Menschen eingesetzt werden. Ein verantwortungsvoller und kritischer Gebrauch hilft uns, sie auch wirklich intelligent zu nutzen. Im Mittelpunkt von medialen Veröffentlichungen sollen Menschen, die sich für den Frieden einsetzen, stehen. Aufgezeigt sollen auch Krisenregionen werden, die Konflikte gewaltfrei und friedlich gelöst haben. Solchen Institutionen muss Raum gegeben werden, die für den Frieden einstehen, die Missionsarbeit leisten, Jugendlichen in Krisensituationen helfen, Familien beistehen, Flüchtlingshilfe ernst nehmen…..
Das Internet bietet nun die Chance, solch friedliche Vorhaben zu unterstützen, bekannt zu machen und ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Greifen wir solche vorbildliche Taten für den Einsatz an die Menschlichkeit auf, stellen wir sie in das Web, schreiben wir darüber Artikel, die in den Tageszeitungen verbreitet werden und rütteln wir die Menschen auf: Lebt den Frieden. Zeigen wir ihnen: Der Friede beginnt in der Familie, in der eigenen Nachbarschaft, im Heimatdorf. Senden wir ihnen Denkanstöße per SMS. Im Fernsehen müssen Dokumentationen über Völkerverständigung, Friedensprojekte Menschen aller Kulturen und Rassen, gemeinsame Aktivitäten von Schulen, die sich untereinander vernetzen und friedlich miteinander umgehen, gezeigt werden. Am Frieden teilhaben, ihn leben, ihn herzeigen, Konflikte gewaltfrei und nachhaltig lösen, das soll unser Lebensziel sein. Durch die Medien, die unser Denken steuern, unterstützend und vor allem immer wieder aufrüttelnd, begleitend. Unsere Medien sollten darauf zwingend ausgerichtet werden, uns in ein friedlicheres Miteinander zu führen. Mit dem Ziel, weltweit den Frieden zu leben! Mit ihrer Hilfe soll dieses Bewusstsein global gemacht werden, soll jeder erkennen: auch ich trage eine Verantwortung zur Sicherheit und Wahrung des Friedens!
Ich denke auch an eine Homepage des Friedens: Dort soll mit Freude berichtet werden, was unser Herz mit Glück und Freude erfüllt. Ich möchte der ganzen Welt zeigen, dass Recht und Gerechtigkeit jedem zusteht, unabhängig von Rasse und Geschlecht, Sprache oder Religion. Ich möchte auf dieser Site aufmerksam machen auf die Not der Menschen in anderen Ländern, aber auch auf die Nöte in meiner eigenen Nachbarschaft, ja, sogar in der Familie. Ich appelliere an die Sensibilität meiner Mitmenschen und möchte sie offen für Dinge machen, die unser Leben bereichern: sei es für Mit-leid, sei es für Mit-Freude, oder aber auch für Mit-tragen. Mit-Verantwortung ist das Schlüsselwort.Eine Homepage der Mitmenschlichkeit, eine des friedlichen Miteinanders, des Verstehens und der gegenseitigen Achtung und der Nächstenliebe.
Aus jedem der medial verbreiteten Berichte soll die Menschlichkeit sprechen, die Würde und die Wahrheit und die Redlichkeit als Grundtenor erkennbar sein, dann wird sich auch die Welt verändern. Lassen wir uns auf dieses Risiko ein, stellen wir uns in den Dienst des Friedens, publizieren wir das Gute, rufen wir per Internet zur friedlichen Konfliktlösung auf, erinnern wir per SMS an die Not unseres Nächsten, appellieren wir über das Fernsehen oder über das Radio an das Gute im Menschen. Erinnern wir daran, dass wir Brüder und Schwestern sind. Lassen wir die Medien sprechen! Auf sie hören die Menschen! Nützen wir die Chance, setzen wir diese Ressource richtig ein, für den Frieden auf dieser – unserer – Welt.
The Media as Tools of Peace
(Translation)
The media as carriers of truth and as supporters of peace – a challenge and a chance which has to be grabbed by all means. The various instruments of media communication make it possible to exchange ideas, information and mutual understanding in a quicker and quicker way. It never has been so easy to access information, reports and „news“ as today! We are informed about news with growing speed and we can react to it in a growing speed. Used in the right way, media shall become a peaceful dialogue and a tool of peace.
Just as wars are executed with the help of computers, in a „successful way“, computer supported methods shall be used to prevent wars and to build a peaceful world and to stop wars where a war already started. The knowledge that „media create the world“ is not new and each moment this can be experienced. Media are a source of information transmitting world events to a wide public par excellence.
However, due to the variety of events, selection has to take place. This selection does not influence what people think about a certain subject, but it very well influences about what people think. And here I see the chance to create a more peaceful world for our future with the help of the media. Even the motto „bad news are good news“ of journalists and reporters has immediately to be changed into „good news are the best“.
Good news make our heart joyful and make us happier. As we spend nearly half of the time of being awake with they media, they are an important part of our reality. They shape our mind, they entertain and inform us – yes, sometimes their contents even wander through our dreams! In other words: We are occupied with what the media tell us. Therefore the media shall be used – by all means – to the benefit of mankind. A responsible and critical use of the media is an intelligent use. In the focus of all media publications shall be people who devote themselves to peace. Regions of conflict shall be featured which manage to solve their conflict in a non-violent and peaceful way. Space has to be given to Institutions which work for peace, offer missionary work, help youth in crisis, support families, take refugee problems
seriously...
The internet offers the chance to support such peaceful actions, it can make them known and give them the necessary attention. Let us pick out exemplary deeds for serving humanity, let us upload them in the web, let us write articles about them, which get printed in the daily newspapers, and let us stir up mankind: „Live in peace“.
Let us show them: Peace starts in the family, in the neighbourhood, in one`s village. Let us set them thinking through a cell-phone text message on the mobile phone. On TV, documentations about understanding of nations have to be shown, about peace projects of people from all cultures and races, about joint activities in schools networking with each other and peacefully relating to each other.
Participating in peace, living peace, showing peace, solving problems in a non-violent and sustainable way has to be the goal of our life.
And the media who direct our thinking have to support us , have to accompany us, stiring up all the time , again and again. The goal shall be : live in peace worldwide.With the help of the media this attitude, this consciousness has to be announced on a global level, everbody shall recognise: I have a responsibility for securing and maintaining peace, too!
I also think about a homepage of peace. In this homepage people shall report with joy what fills our hearts with happiness. I want to show the whole world that everybody is entitled to justice, no matter which race, gender, language of religion. On this website I would like to draw everybody`s attention on the needs of people in other countries, but also on the needs of my direct neighbours, yes, even about the needs within the family.
I call upon the sensitivity of my fellow beings and want to open them for things which enrich our life:
may it be joint compassion, joint joy, joint togetherness. Joint Responsibility is the keyword. A webpage of compassion, peaceful co-existence , understanding and mutual respect.
Each report spread through the media shall speak about brotherliness, dignity. Truth and integrity shall be recognised as basic tenor. Then the world will also change.
Let us take this risk, let us serve humanity, let us publicize the Good, let us appeal to peaceful conflict resolutions via the internet, let us remind others via celll-phone text messages about the distress of the person next to us , let us call upon the Good in all human beings via TV and radio. Let us remind ourselves that we are brothers and sisters. Let us use thte chance and let us use the resources available in the best way to acheive peace in this- our – world. |
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