| Youth Category Honorable Mention
Frieden auf der ganzen Welt- wer wünscht sich das nicht? (Original
in German)
Katharina Deutzmann (Age 17, Germany) Konrad-Adenauer-Gymnasium,
Langenfeld
Stellt euch vor, alle Menschen würden ihre Handys nur noch benutzen, um Verwandten, Freunden oder Nachbarn
mitzuteilen, dass sie ihnen wichtig sind und es völlig gleichgültig ist, von
welcher Hautfarbe oder Herkunft sie sind, oder welche Sprache sie sprechen.
Stellt euch vor, es gäbe niemanden, der das Internet dazu benutzt, um Millionen von Computern
zu zerstören und damit Schäden verursachen, die nicht alle mit Geld wieder gutzumachen sind.
Alle diese Vorstellungen klingen zu schön, um wahr zu sein.
Wir können uns den
absoluten Frieden zwischen sämtlichen Völkern dieser Erde nicht von heute auf morgen schaffen- wir werden uns
damit abfinden müssen, dass sich einige Staaten gegenseitig zerstören werden, wenn wir schon lange unter der Erde liegen.
Doch es gibt etwas, das wir tun können.
Wenn sich nur zehn Leute zusammentun, zu einem regionalen Radiosender
gehen und darum bitten, eine Sendung zu ermöglichen, in der sich Menschen unterschiedlichster Schichten und
Nationalitäten über ihre Probleme und Sorgen
austauschen können, wird
etwas bewegt.
Auf diese Weise werden mehr und mehr Leute davon überzeugt, dass man kein Millionär sein muss, um Einfluss auszuüben.
Was glaubt ihr, wie viele Missverständnisse auf diese Weise aus der Welt geschafft werden könnten?
Aber es gibt noch mehr:
Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten, mit Menschen, die tausende von Kilometern entfernt leben, in
Kontakt zu treten.
Das kann man sich doch wohl auf positive Weise zu Nutze machen?
Man muss nicht Technik studieren, um sich seine eigene Homepage
einzurichten.
Was glaubt ihr, k?nte man alles bewegen, wenn sich jede Klasse einer Schule Im Internet
eigene Seite einrichtet- und so Platz schafft, um die Sorgen vor einem neuen
Weltkrieg zu diskutieren, oder Brieffreundschaften über alle Kontinente zu knöpfen?
Niemand darf den Kopf zu früh in den Sand stecken und denken, dass allein ja doch nichts bewirkt
werden kann.
Jeder einzelne von uns kann sich zwei Leute suchen, die sich auch aktiv
für den Frieden auf der Welt einsetzen
wollen- schon ist man zu dritt und kann gemeinsam einen Weg finden, um durch
Medien seine „eigene“ Friedensbotschaft bekannt zu machen.
Zum Beispiel kann man sich auf den Weg zu einer örtlichen Tageszeitung machen und sich als freier Mitarbeiter bewerben.
Als solcher erhält man
von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, Artikel zu veröffentlichen- warum nicht auch einmal ein Interview à la „Was tust du für den Frieden?“.
Ein Problem stellen die Medien dar, in denen eine feste Meinung
vertreten wird, von der die Menschen, die dahinter stehen, nicht abweichen
wollen.
Länder, in denen derartige radikale
Institutionen die Oberhand besitzen, sind besonders kriegsgefährdet, da es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich jemand gegen das
System auflehnt und rebelliert.
Es ist nicht leicht, den Regierungen solcher Staaten klar zu machen,
dass fast sieben Milliarden Menschen eine unvorstellbar starke Gemeinschaft
bilden können, wenn sie nur verstehen lernen,
dass nicht Atombomben oder Maschinengewehre, sondern eine friedliche
Kommunikation zur obersten Priorität werden muss.
Dazu ist es wichtig, dass die Regierungschefs möglichst vieler Länder
intensiven Kontakt zueinander aufbauen, ihrem Volk zeigen, dass andere Staaten
nicht Feinde, sondern Freunde sind, mit denen man sich auf freundliche Art,
ohne Waffen, verständigen kann.
Ich bin mir im Klaren darüber, dass das, was ich in meinem Aufsatz erläutere, vielen Menschen sehr naiv und weltfremd erscheinen wird und kaum
jemand daran glaubt, dass eine meiner Ideen realisierbar ist.
Doch ich glaube fest daran,
dass es noch genügend verständige Menschen gibt, sie sich ebenso
für eine bessere Welt einsetzen wollen,
wie ich es tue.
Inzwischen gibt es ungefähr 83 Millionen Handys in Deutschland- das sind mehr Handys als Einwohner
dort leben.
Dann sollte es doch auch möglich sein, dass mit diesen 83 Millionen Handys eine friedvollere Welt
geschaffen wird?
Kleine Schritte können
hierbei auch schon etwas bewirken:
Fangen wir an, indem jeder von uns fünf Minuten seiner Zeit opfert, auf einen Mitmenschen zugeht und einen
Streit aufklärt, der
bislang schwer auf der Seele lastete.
Jetzt kann man anfangen, mit modernen Kommunikationstechnologien sich für eine friedvollere Welt zu
engagieren.
Erinnert euch von Zeit zu Zeit daran, dass Handy, Internet und Co. Zu
mehr dienen können, als
einem Freund mitzuteilen, was man gerade macht- den das gehört zu den vergänglichen
Dingen.
Doch Frieden sollte nicht so einfach „aufgelegt“ werden.
Peace on Earth – who would not
wish that?
(Translation)
Imagine all people
would only use their mobile phones to tell relatives, friends or neighbours how
much they mean to them and that is does not matter at all which colour their
skin has or what their background is and what language they speak.
Imagine nobody woulud
use the internet to destroy millions of computers thus causing damages which
cannot be compensated even if the biggest amount of money.
All these
imaginations are too wonderful to be true.
We cannot create
absolute peace between all countries on this planet overnight – we might have
to accept that some countries will still fight against each other when we are
already lie under the sod.
And yet – there is
something we can do.
If only 10 people get
together, walk to their local radio station and ask to enable a radio programme
in which people of different backgrounds and nationalities can swap ideas about
their problems and concerns, something gets stirred.
Doing so we will
convince more and more people that one does not have to be a millionaire in
order to exert influence. How many misunderstandings, do you think, could be eliminated
that way?
But there is even
more:
The internet offers
infinite possibilities to get in contact with people who live thousands of
miles away.
One can use this
chance in a positive way, don`t you think so?
One does not have to
study computer engineering to create an own homepage. Imagine what we could
move forward if each class in a school designs a webpage thus creating space to
discuss worries (about new wars) or to start pen pal friendships over all
continents!
Nobody is allowed to
put his head in the sand thinking that he by himself cannot make a difference.
Each of us can look
for 2 other people who actively work for peace in the world – you are in three
and together you can start working on the media so that your own peace messages
get spread.
For example: You
could contact your local daily and apply for a position as freelancer. Doing
so, every now and then you will have the oppportunity to publish an article –
and what speaks against an interview with a topic such as „what are you
personally doing for peace?“.
A problem are those
media which represent a firm opinion from which the people behind this opinion
do not wish to diverge.
Countries, in which
such a radical institution has power are in danger because it is only a
question of time till somebody rebels aginast such a system.
And it is not easy to
make it clear to governments that nearly seven billion people form an
incredible strong community if the governments only could understand that guns
and atomic bombs are not the priority, but peaceful communication.
Therefore it is so
important that all leaders of a country are in intense contact with other
leaders to show their citizens that countries are not enemies but friends with
whom one can communicate without weapons and in a friendly way.
I am aware that what
I write about will appear to many people as most naive and as worldly-innocentand hardly anybody will believe that only one of my
ideas can become reality. And yet, I do firmly believe that there are enough
sensible people who wish to work for a better world just as I do it.
In Germany we
have approx. 83 million mobile phones – these are more mobile phones
than inhabitants.
Why should it not be
possible to create a more peaceful world with all these mobile phones?Little steps can already have an effect here: Let us
all start by giving 5 minutes of our time to a person helping to clarify an
argument which has been a burden on the soul of that person for quite some
time.
Now it is the time to
use these modern communication technologies to devote oneself to a peaceful
world. Remember from time to time that any mobile phone, any internet etc can
be used for much more than only telling a friend what we are doing right now as
this is not of importance and evanescent. Peace is too important to be „put
back“ like a receiver. |